Die Lehre im Handwerk gezielt fördern

Veröffentlicht am 9. März 2018 in Allgemein, Arbeitgeber, Arbeitsplatz, Lehrbetrieb

Die Zahl der Lehrlinge im Handwerk nimmt immer mehr ab, während der Anteil an Studierenden immer weiter wächst. Das Resultat sind viele offene Lehrstellen, aber zu wenige Lehrlinge in vielen  Handwerksberufen. Um die Handwerksbranche in Österreich zu fördern, gibt es verschiedene Initiativen von Politik und Wirtschaft.

Die Contorion GmbH beispielsweise bietet Interessierten ein Paket aus Infografik und eBook, das gezielt Klein- und Mittelbetriebe, aber auch Privatpersonen ansprechen soll. Das Online-Start-up für Werkzeugbedarf wurde 2014 in Berlin-Mitte gegründet. Ambitionierte Heim- und Handwerker und sowie Heim- und Handwerkerinnen finden hier alles, was sie brauchen: ob Baustellenbedarf, Arbeitskleidung, Hand- oder Elektrowerkzeug, chemisch-technische Produkte bis hin zu Garten- und Landschaftsbau und noch viel mehr. Insgesamt werden über 400.000 Artikel angeboten.

Spannende Facts zum Thema „Handwerk“

Die Infografik (download) zeigt spannende Zahlen und Fakten zum Thema „Handwerk“ in Österreich. Wer weiß denn schon, dass 729.591 Menschen im Handwerk arbeiten – und das mehr Menschen sind als in Athen leben! Rund 42% der österreichischen Lehrlinge absolvieren übrigens eine Lehre im Handwerk und Gewerbe. Ebenso interessant ist, dass jedes dritte Unternehmen in Österreich ein Handwerksbetrieb ist. Das zum Paket gehörende eBook „Handwerk und Internet“ betont die Bedeutung des Internets für Handwerker und Handwerkerinnen in der heutigen Zeit.

Handwerk goes online

War früher der direkte Kundenkontakt ein wesentlicher Teil auf dem Weg Erfolg, so ist heutzutage nur der Betrieb unter den Gewinnern, der die Möglichkeiten der Internetpräsenz voll ausschöpft. Werbemaßnahmen im World Wide Web sowie eine eigene Website im Internet gehören zu einem modernen Unternehmen dazu. Immerhin schläft die Konkurrenz nicht und nur wer Kunden und Kundinnen findet und von diesen wiederum gefunden wird, ist erfolgreich. Kompetenter Service, auch bei Online-Shops, einfache Kontaktmöglichkeit und ein Zusatznutzen wird von Kunden und Kundinnen sehr geschätzt. So kann sich ein Betrieb beispielsweise mit interessanten Hintergrundartikeln von Mitbewerbern und Mitbewerberinnen abheben. Worauf man sonst noch bei Webpage und Internetpräsenz achten soll, wird in klaren Worten im eBook der Contorion GmbH beschrieben. Übrigens: Websites von Handwerksbetrieben werden bereits viel stärker wahrgenommen als noch vor einigen Jahren.

Finden und gefunden werden

Wichtig ist natürlich auch, dass der Kunde und die Kundin im Internetdschungel auf die Webpräsenz des Betriebes aufmerksam wird, was bei der Fülle an Anbietern gar nicht so einfach ist. Hier helfen Anzeigenformate wie z.B. GoogleAdWords, die gezielt regional eingesetzt werden können und somit die Zielgruppe treffen, die tatsächlich im Umkreis des Betriebes lebt. Bei der Vielzahl an Online-Verzeichnissen, Suchmaschinen, Kartendiensten und Branchenbüchern ist die Hilfe eines Profis nicht verkehrt, das spart Zeit und letztlich auch Kosten. Gerade als Kleinbetrieb kann man nicht überall präsent sein und muss entsprechend wählen. Die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ist eine eigene Welt, in der man sich aber nach einer kleinen Einschulung durchaus zurechtfinden kann.

Produkte, Kunden und Mitarbeiter aus dem Netz

Online-Käufe sparen oft Zeit und Kosten, nicht zuletzt ist die Auswahl an Produkten sehr groß und die Preisgestaltung transparent. Mit kompetentem Service am Telefon durch Fachpersonal kann sich ein Unternehmen ebenfalls von seinen Mitanbietern abheben. Das sollte man sich als Betrieb zunutze machen und dementsprechend umsetzen.

Betriebe und zukünftige Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen begegnen einander heutzutage ebenfalls online. Handwerksbetriebe können sich Jobportale und Business-Netzwerke zunutze machen und dort geeignete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen suchen bzw. finden.

Für das Finden neuer Kundschaft sind wiederum soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Pinterest oder Google+ hilfreich. Betriebe können sich dort als interessante Marke präsentieren oder auf die eigene Arbeit hinweisen. Außerdem lassen sich Kundenkontakte über soziale Netzwerke pflegen – und auch potentielle neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können auf Facebook und Co. auf ein Unternehmen aufmerksam werden.

Fazit: Mit konkreten Tipps kann der Weg zu einer erfolgreichen Internetpräsenz eines Handwerksbetriebes geebnet werden, wodurch sich die Chance auf wirtschaftlichen Erfolg eines Klein- und Mittelbetriebes um ein Vielfaches erhöht. Handwerk goes online!

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