Umzug in die erste Wohnung: So hältst Du Ordnung von Anfang an

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Veröffentlicht am 8. Mai 2017 in Allgemein

Mit einem Umzug vom Elternhaus in die erste eigene Wohnung, in eine WG oder in ein Wohnheim beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt. Alleine und selbstständig zu leben bedeutet aber auch, ab sofort Verantwortung für das eigene kleine Reich zu übernehmen. Denn die Zeiten, in denen Mutti alles hinterherräumte, sind dann ebenfalls vorbei. Entsprechend häufig entsteht bei Lehrlingen schnell das reinste Chaos in den eigenen vier Wänden. Das lässt sich jedoch verhindern, wenn Du bereits bei einem Umzug dafür sorgst, dass Unordnung gar nicht erst entstehen kann.

Nur das Wichtigste mitnehmen

Je weniger Du von vornherein in Dein neues Domizil mitnimmst, umso besser. Überlege Dir deswegen schon vor dem Auszug, welche Kleidung oder Möbel Du wirklich benötigst.

Wirf alles weg, was für Dich definitiv keinen Nutzen mehr hat – wie zum Beispiel alte Spielekonsolen oder ungelesene Bücher.

Besonders wichtige Andenken an Deine Kindheit kannst Du erst einmal in eine Kiste packen und nach Absprache bei Deinen Eltern lassen. Diese gründliche Entrümpelungsaktion erzeugt nicht nur ein Gefühl der Befreiung, sondern ermöglicht Dir auch, die Einrichtung Deines neuen Zuhauses vorausschauend und effizient zu planen.

Wichtigstes Ordnungsprinzip: Ein fester Platz für alle Gebrauchsgegenstände

Da ein Lehrlingsgehalt gerade in den ersten zwei Jahren nicht gerade üppig ist, fallen halbwegs günstige Wohngelegenheiten für Lehrlinge platztechnisch meist klein aus. Doch für kleine Wohnräume gilt das gleich Prinzip wie für große: Wenn alle Dinge des täglichen Gebrauchs ihren festen Platz im Wohnbereich haben, ist es auf Dauer wesentlich einfacher, langfristig Ordnung zu halten.

So sollte beispielsweise gebrauchte Wäsche stets in einem verschließbaren Wäschekorb verstaut oder der Schlüssel an einem Brett im Eingangsbereich aufgehängt werden. Eine kleine schmale Schuhkommode wiederum sorgt dafür, dass die Schuhbekleidung nicht irgendwo im Weg herumsteht.

Fehlen derlei feste Unterbringungsmöglichkeiten, wächst automatisch die Gefahr, dass alles kreuz und quer über den Raum verteilt wird. Und: Im wachsenden Tohuwabohu finden sich viele Gegenstände auf Anhieb nicht wieder – was unnötig Zeit und Nerven kostet.

Wohnung einrichten für kleines oder gar kein Geld

Intelligente Unterbringungsmöglichkeiten und Stauräume müssen im Zweifelsfall neu angeschafft werden, wenn das bereits vorhandene Mobiliar aus Deinem bisherigen Zimmer für das neue Zuhause ungeeignet oder zu sperrig ist. Manchmal helfen spontan die Eltern finanziell bei anstehenden Neukäufen aus. Es gibt aber auch die Möglichkeit, auf dem Flohmarkt platzsparendes Inventar für wenig Geld zu ergattern. In regionalen Kleinanzeigen werden zudem zahlreiche Einrichtungsgegenstände kostenlos für Selbstabholer angeboten.

Wohnungsinventar & Fenster-Sonnenschutz sollten pflegeleicht sein

Wichtig ist, dass Möbel und Wohnaccessoires nicht nur platzsparend, sondern möglichst zugleich leicht zu pflegen sind. Das heißt: Sie sollten sich leicht und schnell abwischen lassen. Das gilt unter anderem auch für die Fensterdeko. So sind Gardinen zwar äußerst dekorativ. Gegenüber beispielsweise Alu Jalousien nehmen sie aber zum einen mehr Raum im Zimmer ein. Zum anderen sind Gardinenschals auch anfällig für Gerüche. Dadurch müssen sie mindestens zwei Mal im Jahr in der Waschmaschine gereinigt werden. Sonnenschutztypen für Fenster mit glatter Oberfläche wie Alu Jalousien sind wesentlich leichter zu pflegen, da sie kein textiles Gewebe haben, in denen sich Geruchsdunst vom Kochen oder Backen festsetzen könnte. Sie werden bei zugeklappten Lamellen einfach mit einer weichen Bürste ganzflächig abgebürstet.

Ein aufgeräumtes Umfeld sorgt für einen aufgeräumten Geist: Die Ein-Handgriff-Regel

Berufsschule, Berufspraxis plus anstehende Prüfungen: Wirklich viel Zeit bleibt einem als Lehrling in der Freizeit nicht. Ein ausgeklügeltes Ordnungssystem ist für einen Tipp-topp-Haushalt zwar schon einmal die halbe Miete – regelmäßiges Aufräumen oder Haushaltsreinigung bleiben einem dennoch nicht erspart.

Um den zeitlichen Aufwand für dauerhafte Ordnung und Sauberkeit möglichst gering zu halten, ist zunächst schon einmal die sogenannte Ein-Handgriff-Regel das A & O. Sie besagt, dass alles, was schnellstmöglich weggeräumt werden kann, sofort erledigt wird, z. B. die Jacke gleich beim Betreten der Wohnung am Garderobenhaken aufzuhängen und nicht auf Stuhl oder Bett „zwischenzuparken“. Fazit: Ein paar wenige Sekunden-Handgriffe sind insgesamt sehr viel zeiteffektiver, als im Nachgang ein wildes Durcheinander zu bändigen.

Mit einem Putz-Trick clever Zeit sparen

Auch bei der Haushaltsreinigung gibt es einen zeitsparenden Kunstgriff. Sämtliche mögliche Säuberungsaktionen werden dabei einfach nach Priorität sortiert. Gewiefte Putz-Profis unterscheiden zwischen der sogenannten Sichtreinigung, Unterhaltsreinigung und der Grundreinigung.

Bei der Sichtreinigung wird immer alles sofort gesäubert, was sichtbar verschmutzt ist, beispielsweise eine benutzte Kaffeetasse. Die Unterhaltsreinigung wiederum umfasst alles, was einmal die Woche gereinigt wird, wie der Boden oder das Badezimmer. Es empfiehlt sich, wöchentliche Putztage schriftlich festzulegen – und einzuhalten. Die Grundreinigung schließlich ist der berühmte Frühjahrs- und/oder Herbstsputz des gesamten Wohnungsbereiches. Dabei werden Putzaktionen erledigt, die nicht regelmäßig erforderlich sind, wie zum Beispiel die äußere Reinigung von Fenstern. Sie erfolgen lediglich ein- bis zweimal im Jahr.

Alle Ordnungstipps & -tricks auf einen Blick:

  • Unnützes schon vor dem Umzug wegwerfen
  • Feste Plätze für Alltagsgegenstände einrichten
  • Wohnraum mit platzsparendem, leicht zu pflegendem Inventar bestücken
  • Fensterdekos mit glattem Oberflächenmaterial wie Alu Jalousien lassen sich schneller und unkomplizierter reinigen als Gardinen
  • Genutzte Dinge immer gleich wegräumen
  • Starke Verschmutzungen im Haushalt sofort säubern

 

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