Einstellungstests für Bewerber – So können diese aufgebaut werden

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Einstellungstests sind insbesondere bei großen Unternehmen ein Standard, denn es geht darum, eine weitere Hürde im Bewerbungsverfahren zu schaffen, um die Position bestmöglich zu besetzen. Die Personalabteilung wird dafür dieselbe Fragen an eine Vorauswahl von vielsprechenden Bewerbern stellen. Wer die Fragen am besten beantwortet, hat die Chance auf die Lehrstelle.

Welche Unternehmen führen Einstellungstests durch?

Bei kleinen Betrieben aus dem Handwerk oder aber auch aus anderen Branchen sind Einstellungstests eher ungewöhnlich, ausgeschlossen ist auch dies nicht. Ein Standard ist es jedoch bei großen Unternehmen, denn diese erhalten auch ausreichend Bewerbungen, um überhaupt einen Filter einsetzen zu müssen. Bei kleinen Betrieben ergibt sich die Eignung, nämlich für gewöhnlich aus dem Bewerbungsgespräch vor Ort oder telefonisch.

Es spricht insgesamt aber nichts gegen einen Einstellungstest, denn so kann auch der Wissensstand des Bewerbers abgefragt werden. Bei einem potenziellen Lehrling ist dies aufschlussreich, um die Ausbildung so gezielt wie nur möglich beginnen zu können. Das macht es für den Betrieb und für den Lehrling auch langfristig einfacher.

Wie sollte der Einstellungstest aufgebaut werden?

Ein Einstellungstest findet in den Räumlichkeiten des Unternehmens statt, hierfür werden auch entsprechende Prüfungsmaterialien zur Verfügung gestellt. In den großen Unternehmen werden teilweise auch noch Prüfungsbögen ausgehändigt, in anderen dagegen findet dies digital statt – so nimmt die Auswertung weniger Zeit in Anspruch.

Ein Test ist so aufgebaut, dass dieser etwa vier Stunden in Anspruch nimmt mitsamt ein oder zwei Pausen. Für jede Frage gibt es einen begrenzten Zeitraum, so wird nämlich auch geprüft, wie der Bewerber mit Zeitdruck umgehen kann und ob des Zeitdruckes eher Fehler passieren.

Aus Zeitgründen können auch Aufgaben übersprungen werden, dies gibt, aber Punktabzüge und lässt die Fehlerquote ansteigen. Eine geringe Fehlerquote trennt aber bereits die guten von den schlechten Bewerbern.

Erfahrungsgemäß werden die Tests via eines Multiple Choice Quiz abgehandelt, denn die Antworten bleiben somit knapp und der Bewerber hat durch die vorgegebenen Antworten noch eine Unterstützung, um somit auch im zeitlichen Rahmen zu bleiben.

Tests können je nach Branche variieren

Wie die Tests aussehen und wie viel Zeit dies in Anspruch nimmt, ist aber von der Branche abhängig, denn bei einem Job im Verwaltungsbereich gibt es andere Voraussetzungen als im verarbeitenden Gewerbe und Ähnliches.

Sofern mit Kunden kommuniziert wird, müssen die Deutschkenntnisse abgefragt werden, dies umfasst im Test somit Fehleranalysen, Synonym-Aufgaben und Lückentexte. Andererseits kann der Kandidat aber auch darum gebeten werden, dass eine E-Mail an einen fiktiven Kunden geschrieben wird.

Ein aber insgesamt sehr gefragtes Modul ist das logische Denken, dieses Aufgabengebiet findet sich in beinahe jedem Einstellungstest. Es geht darum, dass logische Zusammenhänge erkannt werden – für gewöhnlich werden dafür eine Reihe von geometrischen Figuren bestimmten Eigenschaften vorgegeben.

Zusätzlich findet noch ein Gedächtnistest statt, welcher unter Zeitdruck erfolgt. Es wird eine Reihe von Elementen und Begriffen unter Zeitdruck dargestellt, welche anschließend genau reproduziert werden müssen. Diese Aufgaben werden über den gesamten Test hinweg gegeben, denn so kann die Steigerung der Resultate diesbezüglich getestet werden.

Fazit

Insgesamt handelt es sich um eine gängige Methode, um die Kandidaten zu filtern. Das ist eine Chance für jeden Bewerber, um somit weitere Punkte zu sammeln und somit einen Ausbildungsvertrag zu erhalten.

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