Geldanlagen als Lehrling: Was lohnt sich?

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Geldanlagen in der Ausbildung interessieren fast alle Lehrlinge. Wenn man ohnehin noch keinen hohen Lohn erhält, ist es dann überhaupt möglich, sich etwas anzusparen? Mit Disziplin und Kreativität geht das. Im Folgenden werden Themen wie Kredite, Fonds, Anleihen und Eigentumswohnungen diskutiert.

Erste Regel: Kredite vermeiden

Ein guter Anfang ist es bereits, wenn man nach Möglichkeit auf Kredite verzichtet. Selbstverständlich ist das nicht immer möglich, doch sollte man Kredite so gut es geht vermeiden – und wenn, dann einen Kredit mit guten Bedingungen aufnehmen. Hierfür ist es wichtig, dass keine negativen Einträge beim Kreditschutzverband (KSV) vorliegen und natürlich sollte auch die Ausbildung bereits, wenn möglich, lukrativ sein. Messen wie die BeSt in Klagenfurt helfen, gute Stellen zu finden.

Das Problem beim Kredit Aufnehmen sind die abzuzahlenden Zinsen: Diese könnte man nämlich theoretisch jeden Monat auch in eine echte Geldanlage stecken. Insbesondere Konsumkredite für Luxusgüter (Reisen, Fernseher, Smartphones) sollte man meiden. Darunter leidet nämlich die Bonität – und später unter Umständen auch die Möglichkeit, das eigene Geld anzulegen, da die Kreditwürdigkeit sinkt. Wie legt man aber etwas an, sobald man ein wenig Geld auf der Seite hat?

Welche Sparformen sind rentabel?

Die klassische Geldanlage bei einer Bank lohnt sich auch für Lehrlinge. Girokonten, Tagesgeldkonten und vor allem Sparbücher sollten aktuell bei der Geldanlage aber gemieden werden: Die Zinsen sind bereits seit Jahren so niedrig, dass die Inflation alle Gewinne gleich wieder auffrisst. Die Rendite, also das Mehr an Geld am Ende des Jahres, sollte daher über der Inflation liegen. Als Faustregel gilt: Je höher die Rendite, desto höher ist auch das Risiko einer Anlage. Fonds und Anleihen sind für Einsteiger geeignet, sie sind ein guter Mittelweg beim Geld Anlegen. Berater in jeder Bank errechnen gemeinsam mit den Lehrlingen, wie viel Geld realistisch gespart und investiert werden kann. Risikoreicher sind Aktien und Futures, von denen Lehrlinge besser noch die Finger lassen, solange sie sich nicht ausgezeichnet mit der Materie auskennen.

Ein moderner Aspekt der Geldanlagen ist auch das sogenannte Autotrading. Beim Autotrading werden auf der Grundlage eines Trading-Plans automatisch Dinge wie Wertpapiere oder auch Kryptowährungen gekauft und wieder verkauft. Da das Trading automatisiert abläuft, müssen Lehrlinge sich hier nicht unentwegt den Kopf zerbrechen. Insbesondere bei Kryptowährungen kann sich Autotrading lohnen: Krypto-Roboter wie Bitcoin Code oder Bitcoin Bonanza investieren automatisch, sobald eine gewählte Währung im Preis steigt oder fällt. So fielen insbesondere die Bitcoin Code Erfahrungen bei Anlegern bislang positiv aus, auch Lehrlinge, die in die Krypto-Welt eintreten möchten, können sich den passenden Trading-Roboter suchen und daraufhin automatisiert investieren. Auch hier gilt ebenfalls, dass das Risiko höher ist als beim Eröffnen eines Depots bei der Bank.

Hand wird eine 2 Euro Münze in blaues Sparschwein

 

Eigentumswohnungen für Lehrlinge?

Ein großes Thema sind Eigentumswohnungen, welche für alle Altersklassen interessant sind, da auch die Erfahrung mit Umzügen viele Lehrlinge teilen. Auch als Lehrling muss man ohnehin Miete zahlen, wieso also nicht in eine Wohnung investieren? Jedoch: Nur bei entsprechender finanzieller Unterstützung durch die Eltern sollte man das Risiko einer eigenen Immobilie auf sich nehmen. Hier können wenige hundert Euro den Unterschied machen zwischen Lehrlingen, die bereits Geld anlegen können, und solchen, die besser bis zum Ende der Ausbildung damit warten.

Fazit

Geldanlagen können sich bereits als Lehrling lohnen. Allerdings sollte man auf das eigene Budget achten und keine zu großen Risiken eingehen. Wenn man diese Grundregeln beachtet, kann man bereits am Ende der Ausbildung über ein gutes finanzielles Polster verfügen.

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