Geldanlagen als Lehrling: Was lohnt sich?


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Veröffentlicht am 10. September 2019 in Allgemein

Geldanlagen in der Ausbildung interessieren fast alle Lehrlinge. Wenn man ohnehin noch keinen hohen Lohn erhält, ist es dann überhaupt möglich, sich etwas anzusparen? Mit Disziplin und Kreativität geht das. Im Folgenden werden Themen wie Kredite, Fonds, Anleihen und Eigentumswohnungen diskutiert.

Erste Regel: Kredite vermeiden

Ein guter Anfang ist es bereits, wenn man nach Möglichkeit auf Kredite verzichtet. Selbstverständlich ist das nicht immer möglich, doch sollte man Kredite so gut es geht vermeiden – und wenn, dann einen Kredit mit guten Bedingungen aufnehmen. Hierfür ist es wichtig, dass keine negativen Einträge beim Kreditschutzverband (KSV) vorliegen und natürlich sollte auch die Ausbildung bereits, wenn möglich, lukrativ sein. Messen wie die BeSt in Klagenfurt helfen, gute Stellen zu finden.

Das Problem beim Kredit Aufnehmen sind die abzuzahlenden Zinsen: Diese könnte man nämlich theoretisch jeden Monat auch in eine echte Geldanlage stecken. Insbesondere Konsumkredite für Luxusgüter (Reisen, Fernseher, Smartphones) sollte man meiden. Darunter leidet nämlich die Bonität – und später unter Umständen auch die Möglichkeit, das eigene Geld anzulegen, da die Kreditwürdigkeit sinkt. Wie legt man aber etwas an, sobald man ein wenig Geld auf der Seite hat?

Welche Sparformen sind rentabel?

Die klassische Geldanlage bei einer Bank lohnt sich auch für Studenten. Girokonten, Tagesgeldkonten und vor allem Sparbücher sollten aktuell bei der Geldanlage aber gemieden werden: Die Zinsen sind bereits seit Jahren so niedrig, dass die Inflation alle Gewinne gleich wieder auffrisst. Die Rendite, also das Mehr an Geld am Ende des Jahres, sollte daher über der Inflation liegen. Als Faustregel gilt: Je höher die Rendite, desto höher ist auch das Risiko einer Anlage. Fonds und Anleihen sind für Einsteiger geeignet, sie sind ein guter Mittelweg beim Geld Anlegen. Berater in jeder Bank errechnen gemeinsam mit den Lehrlingen, wie viel Geld realistisch gespart und investiert werden kann. Risikoreicher sind Aktien und Futures, von denen Lehrlinge besser noch die Finger lassen, solange sie sich nicht ausgezeichnet mit der Materie auskennen. Wer innovativ anlegen will, kann stattdessen auch in neuartige Konzepte wie Kryptowährungen investieren. Kryptowährungen sind digitale Münzen, die in den vergangenen Jahren stark im Kurs gestiegen sind. Hier kann man auch kleinere Summen investieren, anders als bei Aktien großer Unternehmen. Hilfreich für Anfänger können dabei sogenannte Krypto-Roboter sein. Diese investieren automatisch, sobald eine gewählte Währung – zum Beispiel Bitcoin – im Preis steigt oder fällt. Wer Interesse an Kryptowährungen hat, sollte sich Guides zum Thema Bitcoin Code Erfahrungen und Kryptowährungen im Allgemeinen durchlesen. Auch hier gilt aber, dass das Risiko beim Investment höher ist als beim Eröffnen eines Depots bei der Bank.

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Eigentumswohnungen für Lehrlinge?

Ein großes Thema sind Eigentumswohnungen, welche für alle Altersklassen interessant sind, da auch die Erfahrung mit Umzügen viele Lehrlinge teilen. Auch als Lehrling muss man ohnehin Miete zahlen, wieso also nicht in eine Wohnung investieren? Jedoch: Nur bei entsprechender finanzieller Unterstützung durch die Eltern sollte man das Risiko einer eigenen Immobilie auf sich nehmen. Hier können wenige hundert Euro den Unterschied machen zwischen Lehrlingen, die bereits Geld anlegen können, und solchen, die besser bis zum Ende der Ausbildung damit warten.

Fazit

Geldanlagen können sich bereits als Lehrling lohnen. Allerdings sollte man auf das eigene Budget achten und keine zu großen Risiken eingehen. Wenn man diese Grundregeln beachtet, kann man bereits am Ende der Ausbildung über ein gutes finanzielles Polster verfügen.

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