Ausbildung bei einem Franchiseunternehmen – warum nicht?

Veröffentlichungsdatum: 22.09.2022

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Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten hinsichtlich der Ausbildung. Es muss nicht immer in einem Handwerksbetrieb oder einem herkömmlichen Unternehmen sein. Auch eine Ausbildung in einem Franchiseunternehmen ist eine Option. Einige der bekannten und angesehenen Franchiseunternehmen sind unter anderem McDonalds, Burger King und 7-Eleven. Auch Pizza Hut und The Body Shop gehören dazu.

Viele Leute denken, dass Franchisekonzepte überwiegend bei Fast-Food-Ketten zu finden sind. Aber das ist natürlich nicht so, wie man an den Beispielen sieht. The Body Shop ist beispielsweise ein Anbieter für Wellness- und Schönheitspflege. 7-Eleven ist ein Lebensmittelgeschäft und der Ad-Autodienst ist ein Anbieter für Kfz-Zubehör und Co. Aber dennoch sind die Fast-Food-Restaurants die bekanntesten Franchiseunternehmen und junge Menschen haben ein Faible für diese Unternehmen. Auch aufgrund des groß angelegten Marketing, wie am Beispiel der McDonalds Gutscheine, die bei Mein Deal erhältlich sind, zu sehen ist.

Von daher ist es auch kein Wunder, dass es immer mehr junge Menschen gibt, die in Franchiseunternehmen eine Ausbildung beginnen. Immerhin gibt es so viele verschiedene Richtungen, sodass sich für alle Interessen etwas finden lässt.

Vollumfängliche Ausbildung im gewünschten Franchiseunternehmen

Es ist egal, in welchem Franchiseunternehmen eine Ausbildung absolviert wird. Die entsprechenden Fertigkeiten und Fähigkeiten werden vollumfänglich beigebracht. Schließlich kommt es letztendlich zu einer Prüfung, sodass Auszubildende die entsprechenden Fertigkeiten besitzen müssen. In Fast-Food-Restaurants gibt es unter anderem Ausbildungsstellen zur Fachkraft Systemgastronomie.

Es können aber auch in gastronomischen Betrieben andere Ausbildungsstellen angeboten werden. Auch im Büro werden immer wieder Leute gebraucht, sodass auch eine Ausbildung zur Bürokauffrau oder zum Bürokaufmann möglich sein kann. An Vielfalt mangelt es somit nicht, wenn man sich für ein Franchiseunternehmen als Ausbildungsstätte entscheidet.

So sieht es auch in den anderen Franchiseunternehmen aus. Vielmals werden in den unterschiedlichen Bereichen Azubis gesucht. Somit kann sich jeder für eine entsprechende Position bewerben und von den Vorteilen der Ausbildung in Franchiseunternehmen profitieren.

Voraussetzungen für eine Ausbildung im Franchiseunternehmen

Um eine Ausbildung in einem Franchiseunternehmen zu starten, sind natürlich auch einige Voraussetzungen notwendig. Jedes Unternehmen legt die Bedingungen selbst fest. Wichtig ist aber, sich mit dem Unternehmen und der Ausbildungsstelle identifizieren zu können. Azubis müssen mit Spaß zur Ausbildung kommen, ohne gedrängt zu werden.

Wer beispielsweise in einem Fast-Food-Restaurant eine Ausbildung absolvieren möchte, sollte kundenfreundlich und belastbar sein. Auch ist es wichtig, bereit für Überstunden zu sein. Es kann immer wieder vorkommen, dass es einmal etwas länger geht. Auch die Bereitschaft zur Wochenendarbeit und zu Arbeiten zu später Stunde gehören dazu.

In anderen Unternehmen, wie Swarovski, ist die Arbeit zu später Stunde jedoch eher nebensächlich. Hierbei ist es wichtig, Fingerfertigkeit mitzubringen und sich für Schönes zu interessieren. Man muss Kunden rund um Schmuck und Uhren beraten können. Kundenfreundlichkeit ist hierbei auch angesagt.

Vielleicht handelt es sich auch um eine Franchise Modekette, in der eine Ausbildung angestrebt wird. In diesem Fall müssen Azubis einen Hang zu Fashion haben und die Kundschaft beratend zur Seite stehen. Insofern ist jede Ausbildungsstelle mit anderen Besonderheiten gespickt. Wer sich bewerben möchte, der sollte also im Vorfeld genauer schauen, wie genau die Stellenbeschreibung gestaltet ist.

Verdienst im Franchiseunternehmen

Das Verdienst als Azubi im Franchiseunternehmen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Es schwankt auch von Unternehmen zu Unternehmen, sodass sich keine allgemeine Ausbildungsvergütung nennen lässt. Suchen Franchiseunternehmen Azubis, wird im Normalfall auch eine entsprechende Angabe zur Vergütung in den Lehrjahren unterbreitet.

Nach der Ausbildung steigt der Verdienst letztlich auch an. Es hängt auch von der Position ab, die in dem Unternehmen eingenommen wird. Wer eine leitende Position übernimmt, der kann sich vielmals über einen deutlich höheren Verdienst freuen. Wer also deutlich mehr verdienen möchte, der müsste letztlich versuchen, eine leitende Position zu erhalten.

Als Alternative gibt es auch die Möglichkeit, als Franchisenehmer aktiv zu sein. In dem Fall lässt sich natürlich auch noch viel mehr Geld verdienen. Doch die Gebühren, die an den Franchisenehmer zu zahlen sind, sind auch nicht unerheblich. Insofern ist es notwendig, sich im Vorfeld genau Gedanken zu machen, ob man das Risiko eingeht und als Franchisenehmer startet oder ob man doch lieber vielleicht eine leitende Position einnimmt.

Eins steht jedenfalls fest, Franchisekonzepte sind sehr beliebt. Auch in Österreich gibt es immer mehr Leute, die sich gerne in Fast-Food-Restaurants Burger und Co. holen. Aber auch Fashion und weitere Produkte wie Wellnessartikel lassen sich über Franchisekonzepte gut an die Frau und den Mann bringen.

Aufstiegschancen in Franchiseunternehmen nach der Ausbildung

Wer sich während der Ausbildung gut gemacht und einen ordentlichen Abschluss an den Tag gelegt hat, der hat sicherlich auch im Nachgang die Möglichkeit, im Job aufzusteigen. Vielleicht werden Teamleiter gesucht. Mit etwas Glück kann sogar die Filialleitung möglich sein. Wer möchte, der kann auch selbst zum Franchisenehmer werden und mit dem Franchisegeber erfolgreich werden.

Von daher kann man wirklich sagen, dass es nach der Ausbildung mit der Karriere erst richtig losgehen kann. In den Franchiseunternehmen stehen immer viele spannende Aufgabenfelder bereit, sodass es so schnell nicht langweilig wird. Wer multifunktional und talentiert ist, der kann sein Aufgabenfeld auch wunderbar erweitern und noch wichtiger werden.

Somit bleibt niemand auf einer Stelle stehen, wenn er nicht will. Es gibt immer Entwicklungsmöglichkeiten und weitere Aufgabenfelder. Daher kann man sich ruhig für eine Ausbildung in einem Franchiseunternehmen entscheiden. Vor Langeweile und einem tristen Arbeitsalltag braucht sich niemand zu sorgen.

Nach Ausbildung selbst Franchisenehmer werden

Wem das Franchisekonzept des Ausbildungsbetriebes gefällt, der kann sich unter Umständen auch zur Ausbildung als Franchisenehmer bewerben und ein eigenes Unternehmen gründen. Mit einem ordentlichen Konzept im Hintergrund lässt es sich viel besser starten. Natürlich ist hierbei wichtig, sich genauer mit dem Franchisekonzept zu beschäftigen.

Es gibt nämlich viele Unterschiede von Franchiseunternehmen zu Franchiseunternehmen. Startkapital, Eigenkapital und monatliche Gebühren können so unterschiedlich ausfallen. Manchmal wird nur ein Startkapital von 10.000 Euro vorausgesetzt. Andere Franchiseunternehmen verlangen jedoch 30.000 Euro oder sogar noch mehr für den Start. Von daher ist es wirklich wichtig, ganz genau hinzuschauen.

Natürlich sind auch die Rahmenbedingungen des Franchisevertrags relevant. Diese müssen sich im machbaren Bereich bewegen. Der Erfolg ist aber auch nicht immer gegeben. Ein Konzept, was an Standort A funktioniert, muss nicht zwingend an Standort B auch gehen. Deswegen ist es auch wichtig, auf die entsprechende Standortsituation einzugehen und der dortigen Kundschaft ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten.

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