Durchstarten in der Berufsschule — 3 wichtige Tipps

Teenager in olivgrünem Sweatshirt und Käppi macht Luftsprung und wirft Rucksack vor orangenem Hintergrund
Shutterstock-ID: 1063840838; Bodnar Taras

Das theoretische Wissen, welches für das Erlernen des Berufs erforderlich ist, wird in der Berufsschule vermittelt. Azubis stehen vor der großen Aufgabe, auch diesen Themenblock abseits der Zeit im Betrieb zu meistern. Doch worauf ist zu achten, um dabei maximale Erfolge zu erzielen? Wir haben uns an eine Betrachtung gewagt.

Die passende Ausrüstung

Durch den Neustart in der neuen Schule, die nicht mehr das ganze Jahr über besucht werden muss, können Veränderungen besser angepackt werden. Wer in seiner weiterführenden Schule selten alle Unterlagen dabeihatte und wichtige Papiere oft lose durch den Spiralblock flogen, kann dieses negative Verhalten nun durch einen entsprechenden Impuls abstellen. Anbieter wie ready-to-office.com halten auch im Internet die Gelegenheit bereit, sich mit der passenden Ausrüstung zu versorgen. So werden alle notwendigen Artikel für den ersten Tag in der Berufsschule direkt nach Hause geliefert. Der Einstieg in das erste Lehrjahr gelingt auf diese Weise noch leichter.

Die wichtige Wiederholung

Das Lernen in der Berufsschule nimmt nun mit einem Mal ganz andere Züge an. Um sich mit den fachspezifischen Inhalten besser vertraut machen zu können, ist Wiederholung der wichtige Schlüssel. Wer sich auch abseits des Unterrichts das eine oder andere Mal mit den Inhalten befasst, hat es in der Folge leichter, diese langfristig abzuspeichern. In der Praxis ist dies vor allem dann wichtig, wenn die behandelten Themen bislang noch keine Rolle in der Berufspraxis spielten. Dadurch wird der Gefahr entgegengewirkt, dass die Thematik bereits wieder vergessen wurde, wenn sie eigentlich im Betrieb hätte angewendet werden sollen.

Doch nicht allein die Gelegenheit, in kürzerer Zeit mehr zu lernen, spricht dafür, sich jeden Tag zumindest für 15 Minuten an den Schreibtisch zu setzen. Darüber hinaus handelt es sich um eine Chance, um den Stress vor der Prüfungsphase aktiv zu reduzieren. Schließlich verbirgt sich dahinter die Gelegenheit, einen großen Teil des Stoffs bereits abzuspeichern, bevor die Mitschüler überhaupt mit dem Lernen beginnen. Die letzten Tage vor den Prüfungen gestalten sich auf diese Weise umso entspannter.

Die richtigen Mitschriebe

Im Unterschied zur weiterführenden Schule werden in der Berufsschule nicht mehr alle Informationen auf dem Silbertablett serviert. Stattdessen sind die Lehrlinge selbst gefordert, dem Unterricht zu folgen und einen Aufschrieb zu erstellen. Wer zu lange glaubt, die passenden Arbeitsblätter würden noch ausgestellt werden, der hat womöglich bereits einen empfindlichen Rückstand auf die Kollegen. Auch aus diesem Grund ist es bedeutsam, sich gleich ans Werk zu machen und mit dieser Aufgabe nicht zu lange zu zögern. Schließlich verbirgt sich dahinter die Möglichkeit, die Grundlage an Informationen zu schaffen, die zu einem späteren Zeitpunkt in der Prüfung notwendig ist.

Während es sich auf den ersten Blick anhört, als würden diese Schritte den Arbeitsaufwand in der Berufsschule nur weiter in die Höhe treiben, handelt es sich um eine Vereinfachung. Denn die Arbeit, die eigentlich in kürzester Zeit hätte erledigt werden müssen, lässt sich sinnvoll über mehrere Monate aufteilen. Selbst unter der Voraussetzung, dass die in den beruflichen Fächern behandelten Inhalte auf den ersten Blick nichts mit dem eigenen Vorwissen zu tun haben, ist es möglich, sich selbst schonend damit zu befassen und damit den wichtigen Grundstein für die eigene berufliche Karriere zu setzen, die eigentlich schon in diesem Moment beginnt.

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