Die 10 häufigsten Fragen beim Vorstellungsgespräch

Bild von pixabay.com; Copyright: Werner Heiber

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Veröffentlicht am 6. Februar 2018 in Allgemein, Arbeitgeber, Bewerbung

Du hast dich in einem Betrieb beworben und wirst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen! Gratulation! Ob du in diesem Unternehmen eine Lehre absolvieren willst oder dich direkt für einen Job bewirbst, die ungeschriebenen Regeln für ein Vorstellungsgespräch bleiben gleich: Der Betrieb soll etwas über dich erfahren – und du kannst gleichzeitig mehr Informationen über das Unternehmen erhalten. Also, zeige dich von deiner besten Seite, bleibe ehrlich und offen. Ein Vorstellungsgespräch ist ein Dialog, also ein Gespräch zwischen Menschen und kein Vortrag einer Einzelperson. Gib´mehr von dir als nur „Ja“ und „Nein“- und bereite dich im Vorfeld gut auf das Gespräch vor.

Wir haben hier für dich die 10 häufigsten Fragen beim Vorstellungsgespräch zusammengefasst, mit denen du dich bereits vor deinem Termin befassen solltest, damit du entsprechend antworten kannst.

Die häufigsten Fragen beim Vorstellungsgespräch von 1 – 10

  • Warum möchtest du in diesem Betrieb arbeiten / eine Ausbildung absolvieren?
  • Weshalb soll das Unternehmen genau dich auswählen?
  • Wo liegen deine Stärken, wo deine Schwächen?
  • Wie würdest du dich selbst in fünf Worten beschreiben?
  • Weshalb bist du für den Beruf / Job geeignet?
  • Wo siehst du dich in 3 / 5 /10 Jahren?
  • Was weißt du über den Betrieb?
  • Was stört dich am meisten an anderen Menschen und wie gehst du damit um?
  • Was würdest du gerne verdienen?
  • Wie gestaltest du deine Freizeit?

Tipps für die Beantwortung der 10 häufigsten Fragen beim Vorstellungsgespräch

Grundsätzlich gilt:

  • antworte offen
  • zeige dich interessiert
  • halte Blickkontakt
  • nimm dir Zeit, kurz zu überlegen,wenn eine für dich überraschende Frage gestellt wird

Interesse bekunden und Interesse erhalten

Natürlich solltest du eine Ahnung haben, wie groß die Firma, in der du dich bewirbst, ungefähr ist, also wie viele MitarbeiterInnen sie beschäftigt, seit wann sie existiert, ob sie auch Zweigstellen im Ausland hat etc. Diese Informationen kannst du leicht herausfinden, wenn du dir die Website des Betriebes durchliest. Wenn du einiges über das Unternehmen weißt, in dem du arbeiten möchtest, zeigt das deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass du Interesse am Betrieb hast.

Deine Ausbildungsstätte bzw. dein Arbeitgeber hat im Gegenzug Interesse an deiner Person und möchte im Vorstellungsgespräch ebenfalls mehr über dich erfahren. Überlege dir im Vorfeld, weshalb du dich gerade in dieser Firma bewirbst und weshalb du genau diesen Beruf / Job ergreifen möchtest. Was interessiert dich daran? Welche Fähigkeiten bringst du für diese Tätigkeit mit? Warum soll das Unternehmen gerade dich beschäftigen? Denke daran: Nicht jede Schwäche ist automatisch negativ. Wenn du dich selbst als PerfektionistIn siehst, kann das zwar für dich selbst oft beschwerlich sein, bedeutet aber auch, dass du genau bist und hohe Ansprüche an dich und deine Arbeit stellst und dich nicht vorschnell zufrieden gibst. Auch kleine „Schwachpunkte“ kannst du erwähnen, z.B. Fremdsprachenkenntnisse, die noch nicht so gut sind, wie du sie gerne hättest. Wähle hier passend zu deinem Job und sei weder zu selbstbewusst noch übertrieben ehrlich, wenn es um persönliche Schwächen geht.

Die Frage nach deinen Zukunftsvorstellungen ist ebenfalls beliebt. Wo siehst du dich nach deiner Ausbildung bzw. in drei, fünf und zehn Jahren? Was möchtest du bis zu diesem Zeitpunkt erreicht haben? Dazu kann auch dein Gehaltswunsch zählen. Wenn du dir nicht sicher bist, welche Summen in welchem Beruf realistisch sind, erkundige dich vorab bei der Arbeiterkammer oder beim AMS

Soziales Verhalten in Beruf und Freizeit

Wenn du danach gefragt wirst, was dich an anderen Menschen stört und wie du damit umgehst, überlege dir etwas, das nicht zu viel mit dir selbst zu tun hat, aber gleichzeitig interessant ist. Z.B. „Ich habe manchmal Schwierigkeiten damit, wenn andere Menschen sich zu wenig für andere engagieren / anderen nicht helfen / wenig Mut im Alltag haben.“ Politische oder peinliche Themen (Mundgeruch, starkes Schwitzen) können leicht zu Fettnäpfchen werden, also bleibe besser bei unverfänglichen Themen.

Auch Fragen über deine Freizeitgestaltung können im Vorstellungsgespräch gestellt werden. Wie du deine freie Zeit verbringst, sagt etwas über deine Person aus. Bist du auch in deiner Freizeit aktiv und gehst einem Hobby nach oder machst du dich für eine gute Sache stark (Tierschutz, Umwelt oder etwas anderes)? Verbringst du gerne Zeit mit deinen Freunden oder bist lieber allein? Sozial interessierte Menschen sind von Betrieben gerne gesehen, weil in den meisten Berufen Team- und Kommunikationsfähigkeit notwendig ist. Was du für deinen zukünftigen Job an Fähigkeiten mitbringst, zeigt sich auch in deinem Freizeitverhalten.

Informiere dich auch mit Bewerbungsvideos vom AMS  und übe das Vorstellungsgespräch am besten mit einer guten Freundin oder einem guten Freund. Das macht dich selbstbewusster und mindert die Nervosität

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