Vermessungstechniker

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Titelbild: Vermessungstechniker, Lehrberuf auf Lehrlingsportal.at - Quelle: Shutterstock.com , Bildnummer:167001881, Urheberrecht: Tom Wang

Dauer

3 ½ Jahre

Popularität

Gleichbleibend

Einstiegsgehalt nach der Lehre

€ 1.630,00 - € 2.400,00

Vermessungstechniker / Vermessungstechnikerinnen beschäftigen sich mit der genauen Erfassung von Bauwerksmaßen, Grundstücksgrenzen, Waldgrenzen, Straßenverläufen usw. Die Daten werden mit verschiedenen Messgeräten im Freien aufgenommen und im Anschluss in Karten übertragen. Diese sind für die Darstellung der Geländegegebenheiten notwendig, aber auch zum Anzeigen von Besitzverhältnissen sowie als Planungsgrundlage für die Flächenwidmung. Der Einsatz von elektronischen Mess- und Aufnahmegeräten ist heutzutage selbstverständlich und erleichtert die Datenübertragung auf den Computer. Im Außendienst erfassen Vermessungstechniker / Vermessungstechnikerinnen Daten im Gelände und setzen dafür verschiedene Messgeräte ein. Wichtig dabei ist das Globale Positionierungssystem (GPS). Bei der anschließenden Datenauswertung spielen EDV-Programme (v.a. CAD-Programme) eine wichtige Rolle. Pläne werden in der heutigen Zeit sowohl in analoger als auch in digitaler Form erstellt. Die erfassten Daten müssen auch dokumentiert und archiviert werden. Neben Messungen und Berechnungen sind Kenntnisse der berufsbezogenen Rechtsvorschriften in diesem Beruf ebenfalls wesentlich. Dazu zählen: Bauordnung, Grundbuchgesetz, Vermessungsgesetz und Vermessungsordnung sowie das Raumordnungsgesetz und Allgemeine Verwaltungsverfahrensgesetze (AVG).

 

Aufgaben als Vermessungstechniker

  • Auswahl der entsprechenden Messgeräte
  • Aufträge im Team besprechen
  • Projekte planen und Arbeitsunterlagen beschaffen (Pläne, Karten, Katasterauszüge)
  • Durchführen von Lage- und Höhenmessungen, Distanz-, Strecken- und Richtungsmessungen im Gelände
  • Hantieren mit Mess- und Aufnahmegeräten, z.B. Winkelmessgerät, GPS
  • Dokumentation der Daten
  • Datenauswertung
  • Vermessen von Gebäuden, Bauwerken, Betriebsgelände
  • Durchführen von Feldvergleichen mit Karten und Luftbildern
  • vermessungstechnische Berechnungen durchführen
  • Anwendung spezieller Softwareprogramme zum Zeichnen von Plänen
  • Messfehler korrigieren
  • Abfragen aus der Grundstücksdatenbank
  • Erhebung bei Behörden und Leitungsbetreibern
  • Einzeichnen von Messdaten in Karten
  • Eintragen der Messdaten in Register und Listen
  • Erstellung von Datenerfassungsbelegen für statistische Zwecke

 

Voraussetzungen für den Lehrberuf Vermessungstechniker

Du besitzt physische Ausdauer, gutes Sehvermögen, bist witterungsunempfindlich und hast eine gute Beobachtungsgabe? Außerdem verfügst du über EDV-Kenntnisse und einen guten Orientierungssinn? Wunderbar! Du bringst bereits einige der wesentlichen Voraussetzungen für diesen Lehrberuf mit. Weiters ist dein Augenmaß gut, dein Denken logisch-analytisch und dein technisches Verständnis ausgeprägt. Zusätzlich in diesem Beruf notwendig: Konzentrationsfähigkeit, Planungsfähigkeit sowie räumliches Vorstellungsvermögen. Sicherheits- sowie Umweltbewusstsein solltest du auch haben. Ebenfalls wichtig als Vermessungstechniker / Vermessungstechnikerin ist Aufmerksamkeit, Handgeschicklichkeit und Kommunikationsfähigkeit. Wenn du auch Geduld, Mobilität und generelle Lernfähigkeit mitbringst, bist du für diesen Beruf geeignet.

 

Berufsaussichten als Vermessungstechniker

Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich in Vermessungsbüros, bei ZiviltechnikerInnen, Vermessungsämtern von Bundesländern und Großgemeinden, in großen Betrieben mit Vermessungsabteilungen (Baufirmen, ÖBB usw.) und auch beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. Der Lehrberuf wurde erst 1998 eingerichtet, daher werden sich die Beschäftigungsaussichten erst in den nächsten Jahren zeigen. Die Arbeitsmarktlage war für Vermessungstechniker / Vermessungstechnikerinnen bisher eher schwierig, da unter anderem die Tendenz bestand, vorrangig DiplomingenieurInnen für die Aufgaben von Vermessungstechnikern / Vermessungstechnikerinnen einzusetzen. Grundsätzlich steht der Beruf steht Männern und Frauen gleichermaßen offen.

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